Denn jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Und jede Reise hat auch ein
Ziel.
Mein Ziel ist es, Plattformen zu schaffen, welche den Dialog
zwischen den Menschen fördern.
Ziel dabei ist immer die Herzen zu
öffnen, die Grenzen zu sprengen und neue Dimensionen zu erfahren. Häufig ist der
Ablauf sehr einfach, die Erfahrung aber sehr tief.
Und dazu braucht es immer einen ersten Schritt: Der nächste
Schritt. Mut gibt es gar nicht. Sobald man überlegt, wo man
ist, ist man schon an einem bestimmten Punkt. Man muss nur den nächsten Schritt
tun. Mehr als den nächsten Schritt kann man überhaupt nicht tun. Wer behauptet,
er wisse den übernächsten Schritt, lügt. So einem ist auf jeden Fall mit
Vorsicht zu begegnen. Aber wer den nächsten Schritt nicht tut, obwohl er sieht,
dass er ihn tun könnte, tun müsste, der ist feig. Der nächste Schritt ist immer
fällig. Der nächste Schritt ist nämlich nie ein grosses Problem, man weiss ihn
genau. Eine andere Sache ist, dass er gefährlich werden kann. Nicht sehr
gefährlich. Aber ein bisschen gefährlich kann auch der fällige nächste Schritt
werden. Aber wenn du ihn tust, wirst du dadurch, dass du erlebst, wie du ihn dir
zugetraut hast, auch Mut gewinnen. Während du ihn tust, brichst du nicht
zusammen, sondern fühlst dich gestärkt. Gerade das Erlebnis, dass du einen
Schritt tust, den du dir nicht zugetraut hast, gibt dir das Gefühl von Stärke.
Es gibt nicht nur die Gefahr, dass du zu viel riskierst, es gibt auch die
Gefahr, dass du zu wenig riskierst. Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter
die Füsse. Martin Walser
NAMASTE! „Ich ehre in dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir selbst ehre – und ich
weiß, dass wir somit eins sind.“